Unsere Alltagshilfe

Gesellschaft und Lebensfreude

Weil Zuhören, Gespräche und gemeinsame Zeit das Leben bereichern.

Eine ältere Frau und eine jüngere Begleiterin lachen über ein Kartenspiel am Wohnzimmertisch.

Allein sein und einsam sein sind nicht dasselbe. Aber beides kann schwer werden, wenn der Tag wenig Berührungspunkte mit anderen Menschen hat.

Gesellschaftliche Begleitung ist kein Programm. Es ist Zeit, in der jemand zuhört, mitspielt, mitlacht oder einfach da ist – ohne Eile und ohne Auftrag.

Gespräche ohne Zeitdruck

Erzählen, was war, was ist und was kommt. Über die Kinder, über früher, über das, was gerade beschäftigt. Wir hören zu, ohne zu bewerten.

Vorlesen und erzählen lassen

Ein Buch, die Zeitung, ein Brief von früher. Vorlesen ist oft der Beginn eines Gesprächs – und manchmal der angenehmste Teil des Tages.

Spiele und gemeinsame Beschäftigung

Karten, Brettspiele, Memory, Kreuzworträtsel, ein Album mit Fotos. Was Ihnen Freude macht, ist das richtige Programm.

Struktur im Alltag

Gemeinsam den Tag planen, Termine notieren, Erinnerungen an wichtige Dinge abstimmen. Struktur gibt Sicherheit und nimmt Druck aus dem Alltag.

Soziale Kontakte erhalten

Wenn Sie möchten, unterstützen wir dabei, Kontakt zu Familie, Freundinnen und Freunden oder zu einem Seniorenclub zu halten – etwa beim Telefonieren, beim Schreiben einer Karte oder beim Vorbereiten eines Besuchs.

Grenzen dieser Leistung

  • Keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung
  • Keine Betreuung in Krisensituationen und keine Notfallversorgung
  • Keine 24-Stunden-Betreuung und keine Nachtdienste
  • Keine Gruppenangebote als Ersatz für therapeutische oder pflegerische Betreuung

Aus der Praxis

Wie das im Alltag aussehen kann

Beispiele aus typischen Situationen. Sie sind illustrativ und keine Darstellung realer Kundenfälle.

Frau H. lebt seit drei Jahren allein. Jeden Mittwochnachmittag kommt jemand zum Kaffee, sie spielen Karten und sprechen über die Enkelkinder.

Herr B. hat Freude an Gedichten. Die Begleitung liest vor, und oft erzählt Herr B. danach von seiner Zeit als Lehrer.

Frau D. möchte wieder Kontakt zu ihrer früheren Nachbarin aufnehmen. Gemeinsam wird ein Brief geschrieben und ein Besuch vorbereitet.

Wenn Sie nicht genau wissen, was Ihnen guttun würde, beginnen wir mit einem Gespräch – und finden es gemeinsam heraus.

Sprechen wir über Ihren Alltag

Im Gespräch klären wir, welche Aufgaben übernommen werden können und welche nicht.