Unsere Alltagshilfe

Persönliche Begleitung

Damit Wege, Termine und Unternehmungen gemeinsam möglich bleiben.

Eine ältere Frau geht Arm in Arm mit einer Begleiterin eine ruhige Wiener Straße entlang.

Vieles ist leichter, wenn jemand mitgeht: ein Arzttermin, bei dem mehrere Fragen offenbleiben, ein Weg, der mit der Zeit mühsam geworden ist, oder ein Nachmittag, an dem man einfach nicht allein sein möchte.

Wir begleiten Sie zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Ihrem eigenen Auto, wenn Sie selbst fahren. Ein eigener Fahrdienst ist damit nicht verbunden.

Arzt- und Therapietermine

Wir gehen mit, warten im Wartezimmer, notieren mit, wenn Sie es wünschen, und helfen, das Gesagte später zu Hause in Ruhe zu besprechen. Die medizinische Entscheidung bleibt immer bei Ihnen und Ihren Ärztinnen und Ärzten.

Behörden, Banken und Post

Begleitung zu Amtswegen, zur Bank oder zur Post. Wir helfen beim Verstehen von Formularen, unterschreiben aber nichts für Sie und treffen keine Entscheidungen.

Einkaufen und Besorgungen

Gemeinsam einkaufen gehen, den Wochenmarkt besuchen, ein Geschenk aussuchen. Sie wählen aus, wir helfen beim Tragen und beim Weg.

Spaziergänge und Bewegung

Eine Runde im Park, ein Weg zum Lieblingscafé, ein Besuch im Garten. Bewegung an der frischen Luft, im Tempo, das Ihnen angenehm ist.

Kulturelle und soziale Aktivitäten

Ausstellung, Konzert, Kaffeehaus, Friedhofsbesuch, Treffen mit Bekannten: Wir begleiten Sie dorthin, wo Sie hin möchten.

Grenzen dieser Leistung

  • Kein eigener Fahrdienst und kein Transportunternehmen
  • Keine medizinische Betreuung, keine Begleitung in dem Sinn einer pflegerischen Versorgung
  • Keine Entscheidungen in rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten
  • Keine Vollmachten, keine Unterschriften, keine Verwaltung von Geld oder Konten

Aus der Praxis

Wie das im Alltag aussehen kann

Beispiele aus typischen Situationen. Sie sind illustrativ und keine Darstellung realer Kundenfälle.

Herr L. hat jeden Monat einen Kontrolltermin im Spital. Die Begleitung holt ihn zu Hause ab, fährt mit der Straßenbahn mit und notiert die wichtigsten Punkte für das Gespräch mit der Tochter.

Frau P. geht seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr allein auf den Markt. Gemeinsam mit der Begleitung unternimmt sie den Samstagseinkauf wieder selbst.

Ein Ausflug ins Kaffeehaus, in dem Frau W. früher mit ihren Freundinnen war: zwei Stunden, in denen der Alltag wieder größer wird.

Sie sagen, wohin es gehen soll – wir organisieren den Weg gemeinsam mit Ihnen. Wenn ein Termin länger dauert, sprechen wir vorher darüber.

Sprechen wir über Ihren Alltag

Im Gespräch klären wir, welche Aufgaben übernommen werden können und welche nicht.